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Apple legt offen, welche Informationen an Behörden gehen

09.05.2014 | 06:58 Uhr |

Auf richterliche Anordnung muss Apple ab und an Daten seiner Kunden den Behörden zur Verfügung stellen. Aber nicht einmal selbst der Hersteller kommt an alle Daten heran.

Apple hat in einem Whitepaper dargelegt , welche Kundendaten der Konzern an Strafverfolgungsbehörden herausgeben kann, wenn eine gerichtliche Anordnung dazu zwingt. Wenig überraschend kann Apple auf Anforderung Daten aus den iCloud-Accounts seiner Kunden offen legen, E-Mails, iWork-Dokumente und Kalenderdaten. Auch ist Apple nach eigenen Angaben in der Lage, bestimmte Daten von iOS-Geräten zu erhalten und weiter zu geben, auch wenn diese mit einem Code gesichert sind. Dazu zählen etwa SMS und Telefonatlisten – welche aber leichter von Provider zu erhalten sind – Fotos, Filme, Adressen und Backups von Geräten.

Apple kann jedoch nicht über "Mein iPhone finden" das Gerät und damit eventuell den Besitzer aufspüren, sofern die Funktion nicht eingeschaltet ist, und auch dann hat Apple eingeschränkt Zugriff und respektiert die Privatsphäre, wie es heißt. Apple kann jedoch im Auftrag von Behörden feststellen, ob "Mein iPhone finden" dazu benutzte wurde, ein beschlagnahmtes iPhone aus der Ferne zu löschen. Auf Kommunikation über Facetime und iMessage hat selbst Apple keinen Zugriff, die Verschlüsselung ist zu stark.

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