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Apple macht Optionen vom Aktienkurs abhängig

24.06.2013 | 15:08 Uhr |

Apple richtet den variablen Anteil der Gehälter seiner Spitzenkräfte stärker an den Börsenerfolg der Firma aus, hat das Unternehmen am Freitag Abend nach Börsenschluss der Aufsichtsbehörde SEC gemeldet.

Hatten CEO Tim Cook und die Senior Vice Presidents wie Johnny Ive, Craig Federighi oder Phil Schiller die vom Aufsichtsrat gewährten Aktienoptionen auch dann erhalten, wenn sie zum Zeitpunkt der Fälligkeit einfach nur bei Apple angestellt waren, werden die Zahlungen jetzt an den Erfolg des Unternehmens gekoppelt. Genauer: Ist der Gewinn für Aktionäre über einen Dreijahreszeitraum im oberen Drittel der von Standard & Poors gelisteten Top-500-Unternehmen, bekommen die Senior Vice Presidents mehr als ursprünglich vereinbart, liegt Apple nur im unteren Drittel, wird die Summe reduziert.

Tim Cook hat gar nur eine Reduzierung zu fürchten, auch im Erfolgsfall werden seine Optionen nicht erhöht. Konkrete Zahlen nennt CNBC: Bei den heutigen Kursen würden die Apple-Führungskräfte in den nächsten beiden Jahren etwa Optionen im Wert von 50 Millionen US-Dollar erwarten können, schüttet Apple überdurchschnittlich viel an Kursgewinnen und Dividenden an Aktionäre aus, würde die Summe auf 66 Millionen US-Dollar steigen, im Misserfolgsfall auf 38 Millionen US-Dollar fallen. Die regulären Gehälter belaufen sich auf etwa 800.000 US-Dollar Grundgehalt plus maximal 1,6 Millionen US-Dollar Bonus pro Jahr. Im Vergleich zu Apple unter Steve Jobs bekommen Führungskräfte nun höhere Grundgehälter - dafür weniger und weniger langfristige Aktienoptionen.

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