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Muss Apple künftig mehr Steuern zahlen?

16.10.2014 | 07:49 Uhr |

Bereits seit ein paar Wochen ist die Meldung im Umlauf, dass Irland ausländischen Unternehmen vergünstigte Steuersätze ermöglicht. Das wiederum verstößt gegen das EU-Wettbewerbsrecht, wie die Europäische Kommission nun befunden hat. Im Bericht wurde auch Apple genannt, wenn es darum geht, welche Unternehmen diese „besonderen Steuersätze“ nutzen würde.

Da der Druck der EU immer größer wurde, hat die irische Regierung nun angekündigt, dass die „potenziellen Schlupflöcher“, die von Unternehmen ausgenutzt werden könnten, gestopft werden sollen.

Es heißt, dass man besonders dem „Double Irish“, einen häufig genutzten Steuertrick von ausländischen Firmen, an den Kragen möchte. Große Konzerne können hier Milliarden an Steuern zahlen.

Der „Double Irish“ soll in Zukunft Geschichte sein und jedes Unternehmen in Irland dafür steuerpflichtig. Ein Unternehmen wie Apple, welches bereits in Irland ansässig ist , hat dagegen noch bis 2020 Zeit, ehe diese neue Regelung greift.

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