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Apple reduziert Bestellungen für iPhone 5C

17.10.2013 | 06:37 Uhr |

Angeblich hat Apple seine Produktion von iPhone 5C an geringere Nachfrage angepasst – dafür greifen anscheinend mehr Kunden zum iPhone 5S.

Laut Wall Street Journal hat Apple bei Zulieferern und Fertigern die Bestellungen für das iPhone 5C um bis zu 50 Prozent reduziert - gleichzeitig aber die Orders für das iPhone 5S und seine Bauteile erhöht. Konkret habe Apple bei den Manufakturen Pegatron und Foxconn das Bestelvolumen für das iPhone 5C im Weihnachtsquartal um 20 respektive 33 Prozent reduziert, bei einem Komponentenhersteller 50 Prozent weniger Bauteile geordert.

Um Apple müsse man sich jedoch keine Sorgen machen, meint unsere Macworld-Kollegin Serenity Caldwell in ihrer Analyse der Zahlen. Der Hauptgrund seien die neun Millionen am ersten Wochenende verkauften iPhones, von denen wohl die meisten iPhone 5S waren. Dieses ist weiterhin schwer zu bekommen und dass Apple mehr von seinem teureren iPhone zuungunsten des bunten Modells verkaufe, zeige auch eine Eingabe an die US-Börsenaufsicht SEC. In der hatte Apple eine höhere Umsatz- und Renditeprognose abgegeben. Das iPhone 5C ist Apples erster Versuch , das Vorjahresmodell in einer aufgefrischten Form weiter zu verkaufen, wie sehr das Angebot ankomme, habe sich wohl nur schwer prognostizieren lassen, eine Änderung des Bestellvolumens komme also wenig überraschend. Nach nun gut vier Wochen könne Apple besser abschätzen, wie viele iPhone 5C und wie viele iPhone 5S im laufenden Quartal nachgefragt würden.

Wie viele iPhone 5C Apple ursprünglich in Auftrag gegeben hat, ist ungewiss. Die Wahrscheinlichkeit ist jedoch hoch, dass Apple vom iPhone 5C auch nach der Nachfrageanpassung mehr Geräte verkauft, als wenn es das iPhone 5 unverändert weiter produziert hätte. Von einem Ladenhüter iPhone 5C kann also keineswegs die Rede sein.

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