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Apple schaltet iTools am 30. September ab

17.07.2002 | 20:06 Uhr |

Kostenlose E-Mail und Speicherplatz auf virtueller Festplatte wird Apple nur noch etwa zwei Monate lang anbieten. .Mac wird kostenpflichtig.

München/Macwelt - Yahoo und Microsofts Hotmail hätten es vorgemacht, begründete Apple-Boss Steve Jobs auf der Macworld Expo den Schritt, den kostenlosen Service iTools einzustellen und den Nachfolger .Mac (sprich (Dot-Mac) nur gegen eine jährliche Gebühr von zunächst 49 Dollar anzubieten. Im Gegenzug bekommt die iDisk jedoch 100 Megabyte an Speicherplatz, der E-Mail-Service mac.com ist via Webmail von jedem Rechner mit Internetanschluss zu bedienen. Die größe der MAilbox hat Apple auf 15 MB erweitert. Zudem verspricht Apple einen deutlich flotteren Zugriff auf die iDisk unter Mac-OS X 10.2. Auch wer private Websites auf Apples Servern hosten will und diese etwa mit einem Klick aus iPhoto erstellt, wird ab Oktober dafür bezahlen müssen. Die bestehenden iTools-Services bietet Apple nur noch bis zum 30. September an.
Bereits für die Einrichtung des Abonnements fallen die ersten 100 Dollar Gebühren an. In dem Softwarepaket mit dem .Mac-Installer liefert Apple jedoch auch Virenschutzsoftware Virex 7.1 und eine eigene Backupsoftware zum Sichern von Daten auf CD, DVD oder der iDisk mit.

Als erste über die bekannten grundfunktionen hinausgehenden Service erlaubt Apple Anwendern der Kalendersoftware iCal, ihre Kalender über .Mac im Internet zur Verfügung zu stellen. Der Abgleich des privaten Macs mit dem Rechner im Büro über die Software iSync soll ebenso die neuen Webservices mit einbeziehen, die nicht von ungefähr an Microsofts .Net-Strategie erinnern. Süffisant bemerkte Jobs, dass Apple sich im Gegensatz zu Microsoft mit Webservices auskenne und nun die Erfahrungen nutze, die man den iTools sammeln konnte. pm

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