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Apple schließt Untersuchungen in iPod-Fabrik ab

18.08.2006 | 12:37 Uhr |

Apple hat nach zehn Wochen Untersuchung der Arbeitsbedingungen in der von Foxconn in China betriebenen iPod-Manufaktur einen Abschlussbericht vorgelegt.

"iPod-City"-Fotos aus der Mail on Sunday, Apple
Vergrößern "iPod-City"-Fotos aus der Mail on Sunday, Apple

Gegen Apple und Foxconn waren Vorwürfe ergangen, dass die Mitarbeiter in der Fabrik unter unwürdigen Arbeitsbedingungen zu leiden hätten. Apple kommt in seinem Bericht zum Schluss, dass sich der Zulieferer Foxconn weitestgehend an die in Apples Code of Conduct niedergeschriebenen Regeln halte. In einigen Bereichen habe man jedoch die Vereinbarungen gebrochen gesehen, zusammen mit Foxconn wolle man die Schwachstellen beheben. Nach eigenen Angaben hat Apple rund 100 zufällig ausgewählte Arbeiter der Fabrik über ihre Arbeitsbedingungen befragt und ausführlich die Bücher Foxconns geprüft. Dabei habe man keine Hinweise auf Kinderarbeit oder jedwede Form von erzwungenen Überstunden gefunden. Die Arbeiter bekämen alle den üblichen Mindestlohn, die Hälfte der Mitarbeiter werde sogar besser bezahlt. Nicht zufrieden zeigte sich Apple jedoch mit drei der geprüften Unterkünfte für die Arbeiter. Foxconn habe zugesichert, Land zu kaufen und darauf neue Unterkünfte zu errichten. Die Arbeitswoche betrage zudem mehr als die im Code of Conduct festgelegten maximal 60 Stunden.

Apple will noch 2006 alle seine Mac- und iPod-Zulieferer gemäß des Code of Conduct untersuchen.

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