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Apple setzt Server von Oracle und IBM ein

02.07.2012 | 10:26 Uhr |

Vor einigen Jahren zeigte Apple stolz auf einer Keynote den IT-Verantwortlichen der Technischen Universität von Virginia, die für ihren Rechencluster 1.100 Power Mac G5 und später Xserves der gleichen Anzahl einsetze

Wer nun glaubt, Apple würde seine eigene Rechenzentren ausschließlich mit Mac Pro betreiben - den Xserve hat Apple bekanntlich 2010 aus dem Angebot genommen – der dürfte irren. Denn wie der IDG News Service berichtet, sucht Apple über seine Website IT-Spezialisten für den Standort Maiden, North Carolina – diese sollten aber langjährige Expertise in der Administration von Oracle/Sun-Servern respektive IBM/AIX-Servern mitbringen. Das Rechenzentrum setzt demnach auf eine gemischte Architektur, mit Linux-Servern und solchen unter OS X. Über die Hardware ist wenig bekannt, IBM bietet jedoch die auf dem Unix-Derivat AIX aufsetzenden Maschinen mit den Power-Prozessoren an, die Apple zugunsten von Intels Chips ab 2006 aus seinen Rechnern verbannte. Der derzeit schnellste Supercomputer der Welt, der Sequoia BlueGene/Q des Lawrence Livermore National Laboratory läuft ebenfalls mit Power-Prozessoren und AIX-Linux. Die Oracle/Sun-Server sind entweder mit x86- oder Sparc-Prozessoren erhältlich, welche Apple davon einsetzt, geht aus dem Stellenangebot nicht hervor.

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