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Apple setzt Vorgaben der Kartellwächter langsam um

16.04.2014 | 09:35 Uhr |

Apple schient sich in sein Schicksal zu fügen und die Forderungen des Gerichts hinsichtlich E-Books umzusetzen.

Apple setzt die Vorgaben des Gerichts nach dem Urteil im Kartellverfahren um E-Books langsam, aber allmählich um, berichtet der vom Gericht bestellte Kartellwächter Michael Bromwich. Diesen hatte Apple gerichtlich wieder absetzen lassen wollen, war im Februar aber in letzter Instanz mit diesem Vorhaben gescheitert. Seither zeige sich das Unternehmen kooparativer, schreibt Bromwich in einem 77-seitigem Bericht: "Es gibt eine neue Tonart in unserer Beziehung." Apple gebe mehr Informationen, und engagiere sich stärker dafür, Konflikte zu lösen und bemühe sich nun, die Vorgaben des Gerichts einzuhalten, was in den Monaten zuvor überhaupt nicht der Fall gewesen sei. Apple habe zudem seine unternehmensweiten Antikartellregeln überarbeitet, Bromwich empfiehlt dem Mac-Hersteller jedoch, sie auf einzelne Geschäftsbereiche zu spezifizieren. Dennoch gebe es noch viel zu tun. Bromwich und seinem Team fehlen so noch konkrete Informationen darüber, wie Apple intern mögliche Kartellverletzungen aufspüren und verhindern will. Noch sei es dem Watchdog auch nicht gelungen, mit führenden Apple-Managern zu sprechen.

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