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Apple soll 20 Prozent weniger iPhones produzieren lassen

09.07.2013 | 06:48 Uhr |

Das nächste iPhone könnte im September kommen. Apple stellt sich angeblich auf moderate Steigerungen der Nachfrage ein.

Apple bestellt bei seinen Zulieferern in Asien rund 20 Prozent weniger iPhones für das zweite Halbjahr als ursprünglich geplant, schreibt laut Telegraph der Analyst Brian Blair von Wedge Partners in einer Notiz an Investoren. Pegatron und Foxconn sollen für Apple nun zwischen 90 und 100 Millionen iPhones aller Baureihen produzieren – derzeit sind das iPhone 4 und 4S sowie das iPhone 5, im Herbst steht ein Nachfolgemodell an. Ursprünglich habe Apple 115 bis 120 Millionen Einheiten geordert.

Die Nachricht schickte den Aktienkurs Apples zunächst rund ein Prozent im Minus, der Schlusskurs von 415,05 US-Dollar lag schließlich 0,57 Prozent unter dem Wert vom Freitag. Für Panik besteht kein Grund: Zwar machen sich im Markt Sättigungseffekte bemerkbar, das Wachstum erreicht nicht mehr die Werte der letzten Jahre. Sollte Apple im zweiten Halbjahr jedoch die 100 Millionen Geräte alle verkaufen können, würde das ein Plus von rund 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeuten. Sollten sich Blairs Berechnungen als korrekt erweisen, wäre dies aber auch ein klarer Hinweis darauf, dass Apple kein Billig-iPhone plant, das mit geringen Margen hohe Verkaufszahlen insbesondere in Schwellenländern erreichen sollte.

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