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Apple soll über Teilnahme an Wireless-Auktion für ein eigenes Netz nachdenken

11.09.2007 | 09:54 Uhr |

Im Januar versteigert die amerikanische Kommunikations-Zulassungsbehörde FCC die Frequenzen, die Betreiber von analogen Fernsehsendern im Jahr 2009 an die US-Regierung zurückgeben werden.

Nach Informationen des Wirtschaftsmagazins BusinessWeek denkt neben Unternehmen wie DirecTV, eBay (wegen Skype) und Google auch Apple darüber nach, sich an der Versteigerung zu beteiligen. Da das Unternehmen Reserven über 14 Milliarden Dollar besitzt, sei das Mindestgebot von 4,6 Milliarden für Apple nicht zu hoch. Trotzdem sei Apple angesichts der möglichen Teilnahme bisher eher skeptisch; immerhin sei die Gewinnmarge eines Netzbetreibers nicht so hoch, wie Apple es von anderen Produkten gewöhnt ist. Der BusinessWeek-Autor Peter Burrows kann sich aber gut vorstellen, was Apple als Netzbetreiber alles möglich machen könnte: Ein günstiges iPhone-Netz, das über Voice-over-IP-Verbindungen die Daten-Flatrate wirklich ausnutzen könnte, Synchronisations- und Online-Disk-Möglichkeiten für alle Apple-Geräte und die Möglichkeit, iTunes-Store-Einkäufe von überall zu tätigen - die das Netzwerk letztendlich finanzieren würden. Möglicherweise könnte sich Apple aber auch damit begnügen, einen Partner für weitere Online-Dienste zu finden.

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