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Apple sperrt Linux-Benutzer vom iPod aus

17.09.2007 | 12:36 Uhr |

Anwender, die eine andere Software als iTunes zur Synchronisation ihrer Musik mit dem iPod benutzen, dürften mit den neuen iPod nano-, iPod classic- und iPod shuffle-Modellen Probleme bekommen.

Wie das Blog iPodminusiTunes berichtet, ist es für Linux-Benutzer nicht mehr möglich, Tools wie gtkpod und Rhythmbox einzusetzen. Aber auch unter Windows verweigern die neuen Geräte die Zusammenarbeit mit Winamp und Ephpod . Der Grund: Der iPod speichert Lieder und Abspiellisten in einer Datenbank, der iTunesDB. In dieser Datenbank finden sich nun erstmals Hash-Werte gespeichert, anhand derer sich überprüfen lässt, ob die Datenbank modifiziert wurde. Die bekannten iTunes-Alternativen können die iTunesDB damit nicht mehr unbemerkt modifizieren, die neuen iPods verweigern den Dienst: Stimmen die Hash-Werte nicht überein, meldet der iPod, dass "0 Lieder" auf dem Gerät gespeichert sind.

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