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Apple stellt KidSafe ein

06.08.2001 | 00:00 Uhr |

Knapp ein halbes Jahr nach dem Ende von iReview stellt Apple mit KidSafe nun den zweiten im Rahmen der Macworld Expo San Francisco 2000 gestarteten iTools-Dienst ein. Als offizielle Begründung nennt der Betreiber des Filters, der Kindern nur Zugriff auf freigegebene Websites gewähren sollte, mangelndes User-Interesse. In einem Rundschreiben an registrierte iTools-Anwender empfiehlt Apple gar, in Zukunft auf andere Dienste wie Cyberangels oder die Software von Surf Control zurück zu greifen, um die Online-Aktivitäten des Nachwuchses zu kontrollieren.
Kid Safe hatte den Ansatz eines "inversen Filters" versorgt und nach Aktivierung der iTools-Software nur den Zugriff auf freigegebene Seiten gewährt. Diese waren ausschließlich in englischer Sprache verfasst. Bereits Ende Februar hatte Apple im Vorfeld der Macworld Expo Tokyo den Versuch aufgegeben, die Flut von Websites zu bewerten und den ebenfalls auf englischsprachige Seiten beschränkten Dienst iReview eingestellt. pm

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