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Apple stellt die Entwicklung des digitalen Assistenten ein

27.02.1998 | 00:00 Uhr |

Schwarzer Freitag für die Newton-Gemeinde: Am 27. Februar bestätigte Apple die schon länger kursierenden Gerüchte um ein Ende des Newton-Betriebssystem und der dazugehörigen Hardware. Das bedeutet das Aus für den erst Ende vergangenen Jahres in Deutschland vorgestellten Newton 2100 und Emate 300, einen Rechner für Schüler, der hauptsächlich in den USA angeboten wurde.

In einer Pressemitteilung begründete Steve Jobs den Schritt so: "Im Rahmen unserer Gesamtstrategie konzentrieren wir unsere Entwicklungsressourcen auf die Erweiterung des Macintosh-Betriebssystems."

Apple will Anfang 1999 mit einem neuen Gerät auf den Markt kommen, das als Betriebssystem Mac-OS nutzen wird. Detaillierte Pläne gibt es derzeit noch nicht. Die noch verfügbaren Newton-Modelle werden verkauft, solange der Vorrat reicht. Für Benutzer und Softwareentwickler soll ein "weicher" Übergang zu Mac-OS-Hardware möglich sein.

Keinen Kommentar gab Apple bisher zu neuen Gerüchten ab, die besagen, daß der taiwanische Hersteller Umax eventuell an einer Übernahme der Newton-Technik interessiert sei.

wm

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