880640

Apple stellt iMac vor

07.05.1998 | 00:00 Uhr |

An große Erfolge aus den Mac-Anfangszeiten soll Apples neuester Rechner, der 1300 US-Dollar teure iMac , anschließen. In typischer Manier stellte Apples Interims-CEO Steve Jobs gestern während einer weltweiten Satelliten-Konferenz den neuen Lowcost-Rechner vor und betonte, daß damit die Innovation in die Industrie zurückkehre. Der iMac verbindet laut Jobs die Einfachheit des Mac mit dem Internet und soll besonders im privaten Endkundenbereich für Furore sorgen.

Daß es sich um keine Mogelpackung handeln soll, zeigen die inneren Werte des iMac: Herzstück des Rechners ist ein 233-MHz-schneller G3-Prozessor mit 512 KB Backside-Cache und 32 MB RAM. Ferner bietet der iMac eine 4-GB-IDE-Festplatte, ein 24fach-Speed-CD-Laufwerk sowie einen Ethernet- und Modemadapter. Im iMac unterstützt Apple erstmals den Universial Serial Bus (USB), an den sich unter anderem Eingabegeräte, Modems und Kameras anschließen lassen.

Der Clou des Geräts ist jedoch der eingebaute 15-Zoll-Monitor mit einer maximalen Auflösung von 1024 mal 768 Bildpunkten und eingebauten Stereo-Surround-Lautsprechern. Das Betriebssystem Mac-OS 8.1 sowie zahlreiche Programme wie Microsofts Internet Explorer, Office-Anwendungen und Spiele sollen ebenfalls zum Lieferumfang des neuen Internet-Mac gehören. Das futuristisch gestylte Kompaktgerät will Apple innerhalb von 90 Tagen anbieten. mst

0 Kommentare zu diesem Artikel
880640