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Apple stellt neue Power Macs vor

13.08.2002 | 15:08 Uhr |

Der Mac-Hersteller hat heute eine neue Reihe von Profi-Desktoprechnern vorgestellt. Alle drei Modelle haben je zwei Prozessoren, arbeiten mit Taktraten von 867 MHz, 1 GHz und 1,25 GHz und setzen auf DDR-SDRAM.

Apple hat seine Profi-Reihe überarbeitet und alle drei Modellen mit Dula-Prozessoren ausgestattet. Der kleinste Power Mac arbeitet nun mit zwei G4-Prozessoren a 867 MHz, das mittlere Modell treiben zwei Motorola-Chips mit 1 GHZ Taktrate und das neue Spitzenmodell vereint zwei 1,25-GHz-CPUs in sich. Doch bei einer bloßen Erhöhung der Prozessor-Geschwindigkeit hat Apple es nicht belassen, sondern setzt wie im Xserve jetzt DDR-SDRAM. Während das neue Spitzenmodell mit 2 MB L3-Cache bei 500 MHz arbeitet, verfügen die beiden andern Modelle über einen 1 MB großen L3-Cache. Der Double Data Rate synchronous dynamic random access memory (DDR-SDRAM) transportiert zweimal pro Takt Daten zwischen Speicher und CPU und nützt dabei sowohl die ansteigende als auch die abfallende Flanke des Zyklus. Apple verspricht damit eine Datentransferrate zwischen CPU und Speicher von bis zu 2,7 GBps, 18 Milliarden Fließkommaberechnungen pro Minute sollen dadurch möglich sein. Der Takt des Systembusses beträgt beim kleinsten Rechner 133 MHz, die beiden anderen arbeiten mit 167 MHz.

Apple hat diesmal nicht nur unter der Haube für Veränderungen gesorgt, sondern den Power Macs auch ein neues Gehäuse spendiert. Diese schimmert wie bisher silbergrau, hat aber den Lautsprecher oben platziert und bietet hinter der neuen Blende, an der auch der Einschaltknopf angebracht ist, Platz für zwei optische Laufwerke. Serienmäßig eingebaut ist das Superdrive wie bisher in den beiden Top-Modellen, während der kleinste Power Mac mit einem CD-RW/DVD-Combo auskommen muss. Neben einem zweiten Laufwerk soll man auch bis zu vier festplatten in dem neuen Gehäuse betreiben können, ab Werk sind die neuen Rechner mit Ultra ATA/100-Platten mit Kapazitäten von 60 GB, 80 GB und 120 GB ausgestattet. Bis zu 2 GB RAM lassen sich in die neuen Power Macs einbauen, 512 MB hat das größte Modell vorinstalliert, in den beiden anderen sind 256er-Riegel verbaut.

Für die Bildausgabe sorgt im 867er die Grafikkarte GeForce 4 MX von Nvidia mit 32 MB Videospeicher, die beiden größeren Modelle sind mit der ATI Radeon 9000 Pro mit 64 MB Videospeicher ausgestattet. Als Systemsoftware hat Apple den Jaguar, Mac-OS X 10.2 vorinstalliert und liefert das klassische Mac-OS 9.2.2 mit dazu. Im US-Apple-Store kosten die drei Rechner 1.699 Dollar, 2.499 Dollar und 3.299 Dollar, ein "ultimatives" Build-to-order-Modell mit zwei Gigabyte RAM, einem Superdrive und einem Combodrive und der GeForce 4 Titanium bietet Apple für 4.999 Dollar an. Während die beiden kleineren Modell in "ein bis drei Tagen" zur Auslieferung gelangen sollen, lässt das 1,25-GHz-Modell etwa sechs bis acht Wochen auf sich warten. pm

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