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Apple sucht Spezialisten für Solartechnik

16.09.2013 | 10:54 Uhr |

Dritthersteller bieten zwar schon solarbasierte externe Ladegeräte an, aber erst der Einbau in ein iPhone- oder iPad-Display liefert ein kompaktes, neues Produkt mit lang durchhaltendem Akku.

Apple scheint entschlossen, dünne, flexible Solarzellen in künftigen Produkten einzusetzen. Die Kollegen von 9to5mac entdeckten ein Stellenangebot auf der Apple-Webseite, wonach Apples für die Mobile-Geräte-Abteilung einen Techniker mit Kenntnissen von Dünnfilm-Techniken im Halbleiter- oder im Solar-Bereich sucht. Die Anzeige verrät, dass der neue Mitarbeiter die Entwicklung und Verbesserung von Dünnfilm-Techniken zum Einsatz in elektronischen Systemen unterstützen soll, optimalerweise soll er auch noch Erfahrungen mit Radiofrequenz-Abschirmungen mitbringen.

Schon in der Vergangenheit hatte Apple an Solar-Technik Interesse gezeigt und dies nicht nur auf die "grüne" Ausstattung seiner Datenzentren und die Installationen für das neue Apple-Campusgelände beschränkt. Bereits vor zwei Jahren hat Apple Patente eingereicht, die auf Solartechnik basieren, und 2013 einen Antrag für einen in Solarzellen integrierten Berührungssensor vorgelegt. Experten erwarten, dass auch eine künftige Apple-Smartwatch auf Solarzellen setzt. Alle bislang erhältlichen Smart-Uhren müssen entweder täglich aufgeladen werden oder setzen auf eine Batterie, die das Gerät extra dick und schwer macht.

Eine Reihe von Firmen arbeitet bereits daran, Solarzellen in Smartphone -Bildschirme einzubauen, um die Akkus länger durchhalten zu lassen. So testet zum Beispiel die chinesische Elektronik-Firma TCL den Einsatz von 0,5 Millimeter-dicken Solarzellen des französischen Herstellers Sunpartner hinter einem Smartphone- und Smartwatch-Display. Bisher hat sich aber noch keiner der großen Hersteller an die Aufgabe gewagt, ein Handy- oder Tablet mit dieser Technologie zu versehen.

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