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Apple tauscht nach zehn Monaten Chef-Juristen aus

01.10.2007 | 08:53 Uhr |

Zehn Monate lang war Donald J. Rosenberg Chef-Jurist und als Senior Vice President Mitglied im Apple-Vorstand. Jetzt verlässt er Cupertino. Per Pressemitteilung gibt Apple bekannt, dass auf den einstigen IBM-Mann nun einer von Oracle folgt. Daniel Cooperman (Bild) übernimmt ab 1. November Rosenbergs Positionen.

Einfach ist der Job als Jurist in Cupertino zur Zeit nicht, die Gründe für Rosenbergs Ausscheiden aber sind unbekannt. Apple muss sich in Gerichtsverfahren und Ermittlungen der Börsenaufsicht den Vorwurf von Unregelmäßigkeiten und Dokumentfälschungen gefallen lassen, die im Zusammenhang mit rückdatierten Aktienoptionen stehen (wir berichteten zuletzt gestern ). Rosenberg hatte den Job erst im November vergangenen Jahres von Nancy Heinen übernommen , die im Mai 2006 die Firma - angeblich im Streit mit Steve Jobs - verlassen hatte. In ihr sieht die Börsenaufsicht eine der Hauptverantwortlichen . Darüber hinaus muss sich in Kartellverfahren der Europäischen Kommission stellen . Daniel Cooperman war die vergangenen zehn Jahre beim Datenbank-Riesen Oracle, dort zuletzt ebenfalls als Justitiar und Vorstandsmitglied. Die Pressemitteilung zitiert Apple-Chef Jobs mit den Worten: "Dan wird unser Team hervorragend ergänzen und passt hervorragend zu unserer Unternehmenskultur. Er ist ein ausgemachter Profi mit großer Erfahrung in Angelegenheiten mit der Börsenaufsicht, bei geistigem Eigentum, Rechtsstreitigkeiten und der verantwortungsvollen Unternehmensführung." Donald Rosenberg (unteres Bild) dankt Jobs in dürren Worten und wünscht für zukünftige Herausforderungen alles Gute. Als Trostpflaster besitzt er ein Aktienpaket im Wert von mittlerweile über 30 Millionen Euro. Fotos: Oracle, Apple

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