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Apple und Co. erhöhen Ausgaben für Lobbyarbeit

21.07.2015 | 16:02 Uhr |

Auch für die führenden Technologiekonzerne wird die Lobbyarbeit immer wichtiger. Apple erhöhte seine Ausgaben in diesem Bereich deutlich.

Consumer Watchdog zufolge gab Apple im zweiten Quartal dieses Jahres insgesamt 1,23 Millionen US-Dollar für die Lobbyarbeit aus. Im zweiten Quartal 2014 fiel diese Zahl mit $840.000 noch deutlich niedriger aus. Obwohl Apple mittlerweile das wertvollste Unternehmen der Welt ist, investiert das Unternehmen verhältnismäßig wenig Geld in Lobbyarbeit.

Spitzenreiter bei den Lobbyausgaben in der Technologiebranche ist Google. Zwar sanken die Ausgaben im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, doch an die Summe von 4,62 Millionen US-Dollar im zweiten Quartal kommt weiterhin kein anderes Unternehmen.

Während auch Microsoft bei den Ausgaben für die Lobbyarbeit einsparte und im zweiten Quartal nur noch 2,24-Millionen US-Dollar investierte, erhöhten Facebook (+27%) und Amazon (+103%) Ihre Ausgaben deutlich auf 2,69 bzw. 2,15 Millionen US-Dollar.

Die Ausgaben der Technologieunternehmen wurden vor allem für die Beeinflussung der amerikanischen Regierung bei den Themen Privatsphäre, Onlinesicherheit, Copyright und Internetsicherheit investiert. Die neue Statistik zeigt dabei eindrucksvoll, wie wichtig die finanzielle Situation der Unternehmen ist, um Einfluss in der Politik sicherzustellen. Neben den Technologiekonzernen gaben in den USA auch die Mobilfunkanbieter wie AT&T mehrere Millionen US-Dollar für Lobbyarbeit aus.

 

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