1624165

Apple unterliegt im “iFone”-Streit in Mexiko

05.11.2012 | 10:36 Uhr |

Schon 2003 ließ iFone, Call-Center-Anbieter mit Telekommunikations-Abteilung, seinen Handelsnamen in Mexiko registrieren. Apple hatte deswegen geklagt. Vor Kurzem hat das mexikanische Gericht der Klage nicht standgegeben.

Doch das geschah erst 2009. Apple wollte dagegen vorgehen, dass die iFone-Firma einen phonetisch gleich lautenden Handelsnamen trägt. Der iPhone-Hersteller fürchtete eine Namensverwechslung mit dem eigenen Produkt, seitdem das iPhone auch in Mexiko angeboten wird. Ein mexikanisches Gericht hat nun gegen Apple entschieden und iFone seinerseits gegen die Verwendung des gleich lautenden Markennamens ”iPhone” geklagt. Das mexikanische Unternehmen klagt insbesondere auf Verletzung seines Handelnamens und verlangt Schadenersatz in Höhe von 40 Prozent der iPhone-Einkünfte in Mexiko. Nach Expertenauskunft bedeutet diese Nachricht, dass Apple zwar seine iPhones weiterhin unter diesem Namen in Mexiko verkaufen darf. Das ist für den Konzern aus Cupertino wichtig, weil das iPhone 5 jetzt auch in Mexiko angeboten werden soll, und dies ist derzeit auch unstrittig .

Andererseits aber darf die mexikanische Firma ihren bisherigen Handelsnamen ”iFone” auf jeden Fall weiter benutzen, eine klare Niederlage für Apple. Ob darüber hinaus die Schadensersatzansprüche von iFone gegen Apple berechtigt sind und ob der amerikanische Hersteller den Markennamen ”iPhone” auch in der Zukunft wird weiter benutzen dürfen, wird noch von einem mexikanischen Gericht zu entscheiden sein. Möglich ist aber auch eine außergerichtliche Einigung der beiden Parteien.

Info: Electronista

0 Kommentare zu diesem Artikel
1624165