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Labels uneins über DRM-freie Musik im iTunes Store

16.12.2008 | 15:47 Uhr |

Apple befindet sich noch immer in Verhandlungen mit der Muikindustrie. Dabei geht es um zukünftige Geschäftsmodelle ohne DRM. Noch beharren die Labels jedoch auf unterschiedlichen Standpunkten.

iTunes, Logo, Icon, Abstract
Vergrößern iTunes, Logo, Icon, Abstract

Nach wie vor bieten nur EMI und einige Indie-Labels im iTunes offiziell Musik ohne Kopierschutz an. Apple betont, das Fairplay-DRM abschaffen zu wollen, verweist aber auf die Musikindustrie, die das bisher verhindere. Ganz ungelegen kommt Apple die Blockade der verbliebenen großen drei sicher nicht, das abgeschlossene System von iTunes Store und iPod befeuert sich gegenseitig: Apple ist sowohl bei Muiksplayern als auch beim Verkauf digitaler Musik unangefochtener Marktführer.

Wie MacNN unter Bezug auf eine ungenannte Quelle berichtet, dürfte die derzeitige Situation noch eine Weile anhalten. Die drei großen Labels Warner, Sony BMG und Universal hätten höchst unterschiedliche Bedingung für den Verkauf von Musik ohne DRM. Warner wolle etwa eine flexible Preisgestaltung statt des Einheitspreises von 99 Cent pro Song. Universal Music akzeptiere hingegen den Einheitspreis weiter, wolle die "freien" Musikstücke jedoch mit Wasserzeichen versehen, als eine Sicherheitsmaßnahme, welche die Verbreitung über Tauschbörsen verhindern solle. Sony BMG schließlich will Apples iTunes Store auf eine Agentur reduziert sehen und selbst als Verkäufer seines Katalogs auftreten. Apple würde hier die Kontrolle über die Art des Musikverkaufes verlieren. Die Verhandlungen dürften also noch eine Weile andauern

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