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Apple verkauft in den USA nur noch zwei iPhones pro Person

29.10.2007 | 07:22 Uhr |

Apple schränkt im Weihnachtsgeschäft den Verkauf seines Handys iPhone in den USA auf zwei Geräte pro Käufer ein. Außerdem kann das Mobiltelefon nicht mehr bar bezahlt werden, sondern nur noch mit Karte, wie Apple am Sonntag bestätigte.

"Die Beschränkung des Verkaufs auf zwei iPhones pro Person hilft uns sicherzustellen, dass für diejenigen, die für sich oder als Geschenk welche kaufen möchten, genug Geräte vorhanden sind", sagte eine Sprecherin. Mit dem Verbot von Barzahlungen wolle man Wiederverkäufer ausbremsen. Es wird erwartet, dass das iPhone in diesem Jahr ein populäres Weihnachtsgeschenk wird. Apple hat in den USA vom Marktstart Ende Juni bis Ende September rund 1,4 Millionen iPhones verkauft. Das Unternehmen schätzt, dass etwa 250 000 davon erworben wurden, um sie weiterzuverkaufen oder von der Bindung an den Mobilfunkkonzern AT&T als exklusiven Netzanbieter zu befreien. Apple wird an den Mobilfunk-Erlösen beteiligt, aber nur bei Telefonen, die im AT&T-Netz eingebucht sind. Die meisten «geknackten» iPhones funktionieren seit einem Software-Update nicht mehr. In Deutschland kommt das iPhone am 9. November auf den Markt. Es wird ausschließlich über den Mobilfunk-Partner T-Mobile vertrieben, während man es in den USA auch in den Apple-Stores oder bei Amazon.com kaufen kann. Bisher konnte man sich dort auf einmal bis zu fünf der nach einer Preissenkung 399 Dollar teuren Geräte kaufen. Apple hatte bei Vorlage der Quartalszahlen vor einigen Tagen eingeräumt, dass sich der Absatz mit der radikalen Preissenkung um 200 Dollar Anfang September beschleunigt hat. Nähere Zahlen dazu gab es jedoch auch auf Anfrage nicht. (dpa)

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