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Apple verliert Berufung gegen Online-Journalisten

29.05.2006 | 12:10 Uhr |

Apples Bemühungen, vor Gericht die Namen angeblicher Lecks einzufordern, welche die Websites O'Gradys Power Page und AppleInsider mit Informationen über nicht veröffentlichte Produkte versorgt haben, haben am Freitag vor Gericht einen Rückschlag erhalten.

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Der Richter des kalifornischen Berufungsgerichts hat Apples Berufung zurückgewiesen unter der Begründung, dass der Informantenschutz für die Quellen der Power Page und Apple Insider vom ersten Verfassungszusatz der USA gedeckt sei. Der Anwalt der Electronic Frontier Foundation (EFF) Kurt Opsahl begrüßt das Urteil: "Die heutige Entscheidung ist ein Triumph für die rechte von Journalisten, online wie offline und für die Öffentlichkeit generell." Apple hat den Richterspruch bisher nicht kommentiert.

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