Von Redaktion Macwelt - 27.12.2012, 00:49

Macwelt-Jahresrückblick

Apple veröffentlicht Umweltzahlen für 2011

Apple veröffentlicht Umweltzahlen für 2011

Apple will in Sachen Umweltschutz Vorreiter sein und verzichtet auf Giftstoffe in seinen Produkten, reduziert Verpackung auf das allernötigste und will den Strom für seine Rechenzentren umweltschonend erzeugen. Nicht zuletzt setzt Apple nun auf Transparenz und erklärt seine Aktivitäten ausführlich.
Wie Apple auf seiner Umweltseite schreibt, schätze man, für einen Gesamtausstoß von 23,1 Millionen Tonnen an Treibhausgasen im Jahr 2011 verantwortlich gewesen zu sein. Den mit 61 Prozent größten Anteil habe dabei die Produktion ausgemacht, weitere 30 Prozent sind beim Gebrauch der Produkte angefallen. Für den Warentransport gibt Apple einen Anteil von 5 Prozent an, Recycling und die eigenen Fabriken und Büros tragen jeweils zwei Prozent bei. In letzteren setzt Apple nach eigener Auskunft auf erneuerbare Energien, die Niederlassungen in Austin, Sacramento, München und Irland würden sich komplett CO2-freier Energien bedienen. Das Rechenzentrum in North Carolina sei ein Vorreiter in Sachen umweltfreundlicher Architektur, führt Apple weiter aus.
Apple will seit 2008 seine Treibhausgasemissionen pro US-Dollar Umsatz um 15,4 Prozent gesenkt haben, absolut sind sie in den vergangenen Jahren wegen des Erfolges der Apple-Produkte also deutlich angestiegen.
Apple fühlt sich leichteren, kleineren und gleichzeitig leistungsstärkeren Produkten verpflichtet, heißt es in dem Umweltbericht. So benötigten diese weniger Rohstoffe und im Verbrauch weniger Energie. Der aktuelle iMac mit 21,5-Zoll-Monitor benötige nur die Hälfte des Materials und der Energie als der Ur-iMac aus dem Jahr 1998 - hier vergleicht Apple jedoch Äpfel mit Birnen beziehungsweise Kathodenstrahlröhren mit LCD-Bildschirmen. In Folge der neuen Möglichkeiten sinkt jedoch auch der Stromverbrauch während der Einsatzdauer des Produktes. In den letzten Jahren hat Apple konsequent den Einsatz von giftigen Stoffen reduziert, was sogar Greenpeace lobend anerkennt.
CO2-Einsparungen beim Transport erreicht Apple nicht zuletzt mit kleineren Verpackungen, die des iPhone 4S ist gegenüber der des iPhone von 1997 um 42 Prozent kleiner geworden.

Apple und Google verpflichten sich zu mehr Datenschutz

Eine Initiative der Staatsanwaltschaft von Kalifornien führt zu einer Verpflichtung der Anbieter von App Stores, für mehr Transparenz beim Datenschutz zu sorgen. Entwickler und Store-Betreiber müssen Kunden schon vor dem Download Informationen bereit stellen.
Der US-Bundesstaat Kalifornien hat sich mit Apple, Google und anderen App-Store-Betreibern darauf geeinigt, dass diese ausführliche Datenschutzrichtlinien für die angebotenen Apps veröffentlichen. Die kalifornische Generalstaatsanwältin Kamala Harris hat eine mit den Anbietern zusammen entwickelte Vereinbarung vorgestellt, die garantiert, dass Käufer vor dem Download von Software die Datenschutzrichtlinien einsehen können. Unterschrieben haben neben den Branchengrößen Apple und Google auch die Nischenanbieter Research in Motion (RIM), Amazon, HP und Microsoft.
In technischer Hinsicht betrifft die Vereinbarung nur den Softwarevertrieb in Kalifornien, hat aber Auswirkungen weltweit: Alle Kunden von App Store, Android Market und anderen Angeboten sollen vor dem App-Kauf in den Genuss der Regelung kommen.
Bisher haben Entwickler nur zu fünf Prozent des Gesamtangebotes von mobilen Apps Datenschutzrichtlinien veröffentlicht, hat eine Studie von Trust E und Harris Interactive ergeben, berichten unsere Kollegen von Macworld UK. Diese Richtlinien seien aber oft erst nach dem Kauf einsehbar, unter Umständen also erst, nachdem das Programm sich der Daten des Nutzers für seine Zwecke bedient hat.
Laut Staatsanwältin Harris habe es für Entwickler und Betreiber von App Stores bisher keine Rechtssicherheit gegeben und es war unklar, ob die für Webservices geltenden kalifornischen Datenschutzgesetze auf für mobile Apps gelten würden. Diese Fragen seien mit der Vereinbarung geklärt. Der Staat Kalifornien sei dafür gerüstet, etwaige Gesetzesverstöße von Anbietern und Entwicklern zu ahnden, die Regelungen gelten ab sofort. Etwaiger Kritik an den Datenschutzgesetzen entgegnet Harris: "Wir sind sehr stolz auf die Technologie, die in unserem Hinterhof entwickelt wurde. Wir haben keinerlei Absicht, die Technologie auszubremsen, die potentiell unser aller Leben und die gesamte Welt verändert. Wir sollten aber auch keine falschen Entscheidungen bei der Wahl zwischen Zugang zu Innovation und Datenschutz akzeptieren."
Jules Polonetsky, Direktor des Future of Privacy Forum, stimmt der Generalstaatsanwältin zu: "Apps können den Nutzern nur dann innovative Services bieten, wenn sie verantwortungsvoll mit privaten Daten umgehen. Wenn sie Anwender hier enttäuschen, riskieren sie damit, ihren Zugang zu Daten komplett zu verlieren. Die Vereinbarung in Kalifornien garantiert, dass Kunden geschützt sind und der App-Markt weiter blühen kann."
Die Richtlinie ist in gewisser Weise aber nur symbolisch, da sie keine Grenzen festlegt, in denen Apps auf Smartphones Daten nutzen dürfen. Die Entwickler müssen den Anwender lediglich Informationen über den Umgang der Apps mit Daten bereitstellen, die Anwender sind nicht zum Lesen der Richtlinien gezwungen.
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