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Apple verschickt Informationsbroschüren zu seinem neuen Campus an die Anwohner

23.05.2012 | 10:13 Uhr |

Der Bau von Apples Campus II hat zwar noch nicht angefangen, doch offenbar sind die Planungsarbeiten in ein neues Stadium übertreten.

Im Juni letzten Jahres hat der todkranke Steve Jobs das neue Projekt vorgestellt, seitdem laufen die Vorbereitungsarbeiten in Cupertino auf vollen Touren. Campus II soll über 13.000 Arbeitsplätze bieten sowie eine neue Aula für Großversammlungen und ein Fitnesscenter.

Der Stadtrat Cupertino und Apple haben sich von Anfang an bemüht, die Anwohner über die laufenden Arbeiten zu informieren. Auf Cupertino.org werden die aktualisierten Baupläne veröffentlicht, der letzte Stand ist März 2012. Dazu steht den Anwohnern eine Webseite mit Kommentar-Funktion zur Verfügung. In den Herbstmonaten letzten Jahres konnte man auf der Webseite seine Kommentare und Fragen zum Umweltschutz beim Campus-Bau verfassen. Offenbar ist die Studie jetzt ausgewertet und als Reaktion auf die negative Einstellung mancher zukünftiger Nachbarn verschickt Apple eine Broschüre mit den Kurzinfos zum Campus II.

Laut Apple bleibt der Campus wie alle anderen Gebäuden nicht öffentlich zugänglich, das heißt, es ist kein Museum oder Apple Store geplant. Eine größere Aula wird die Produktvorstellungen und Konzernversammlungen beherbergen. Größtenteils sind die Büros für die Entwicklungsabteilung reserviert. Das Hauptquartier bleibt in der Infinitive Loop, die Führungsspitze von Apple wird gar nicht umziehen. Zusätzlich zu dem bebauten Grundstück gehört Apple in der Gegend eine Fläche von ungefähr 92 Quadratkilometern für weitere Ausbauarbeiten.

Der Konzern will mit den Bauarbeiten in diesem Jahr beginnen. Derzeit muss noch der Stadtrat die aktualisierten Baupläne genehmigen. Wenn alles nach Plan läuft, können die ersten Apple-Mitarbeiter den neuen Campus 2015 beziehen.

Aktuell platzen alle Firmengebäude aus den Nähten. Solche Informationen zu den internen Problemen würde Apple nie veröffentlichen. Diese Schlussfolgerungen lassen sich aber aus den neuesten Entwicklungen aufdem Immobilienmarkt in Cupertino und Umgebung ablesen: 2010 waren in Cupertino noch 18,67 Prozent aller Büroflächen verfügbar, ein Jahr später sanken die Zahlen auf 5,65 Prozent. Im benachbarten Ort Sunnyvale kann man die gleiche Tendenz verfolgen: Konnte man 2010 noch auf 34 Prozent der freien Büroräume zurückgreifen, sanken 2011 die Zahlen auf 12 Prozent.

Info: 9to5mac

 

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