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Anwälte kommen Psystar teuer zu stehen

04.06.2009 | 10:11 Uhr |

Psystar drücken über 250.000 US-Dollar Schulden, für einen Großteil der Ausstände sind die Anwälte des Mac-Clone-Herstellers verantwortlich.

Dass die vom Mac-Clone-Hersteller Psystar geheuerten Anwälte dem Unternehmen teuer zu stehen kommen und die Kanzlei Carr & Ferrell großen Anteil an der Insolvenz des Unternehmens hat, ist seit Psystars Antrag auf Gläubigerschutz nach Kapitel 11 bekannt. Wie hoch genau der Anteil ist, legen jetzt Gerichtsdokument dar, berichten unsere Kollegen von Macworld. Von den Ausständen in Gesamthöhe von 259.000 US-Dollar entfallen 88.000 auf die Kanzlei, dazu kommen 7.00 US-Dollar Schulden für einen vom Gericht bestellten Mediator. Zieht man die 120.000 US-Dollar ab, mit denen Psystar beim eigenen CEO Rudy Pedraza in der Kreide steht, entfallen 63 Prozent der Schulden auf Anwaltskosten. Ob die Kanzlei Psystar weiterhin vertreten wird, wollte der mit dem Fall beauftrage Anwalt Colby Springer auf Nachfragte nicht verraten.

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