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Apple will über Juroren Hogan nichts gewusst haben

04.12.2012 | 09:38 Uhr |

Für den Donnerstag dieser Woche hat das mit dem Patentstreit zwischen Apple und Samsung befasste Gericht in San Jose eine Anhörung angesetzt, die Samsung beantragt hatte.

Der koreanische Hersteller will das Jury-Urteil vom August annullieren lassen, da der Vorsitzende der Jury Melvin Hogan nach Ansicht von Samsung das Gericht getäuscht und eine Verwicklung mit Samsungs Kooperationspartner Seagate verschwiegen habe. Apple hat am Freitag dem Gericht schriftlich erklärt, nichts über den Hintergrund von Hogan gewusst zu haben. Als dieser für die Jury ausgewählt worden war, habe man zwar von seiner Privatinsolvenz erfahren, die Unterlagen aber nicht mehr genauer geprüft. Hogan war aufgrund eines Streites mit seinem früheren Arbeitgeber Seagate vor rund 20 Jahren vor Gericht gezogen, Samsung unterstellt, das Urteil des Jury-Vorsitzenden sei von diesem Sachverhalt beeinflusst gewesen. Hogan war bei der Einschwörung nach Prozessen der letzten zehn Jahre gefragt worden, den länger zurückliegenden Streit mit Seagate hatte er unerwähnt gelassen.

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