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Galaxy Tab in Australien: Friedensangebot von Samsung

04.10.2011 | 06:24 Uhr |

Samsung hat Apple in Australien ein Angebot gemacht, dass das Verkaufsverbot für das Galaxy Tab 10.1 verhindern soll.

Apple und Samsung überziehen sich inzwischen weltweit mit Klagen wegen vermeintlichen Patentverstößen. In Australien scheint sich nun erstmals eine Annäherung der beiden Konkurrenten abzuzeichnen, nachdem Samsung Apple ein Vergleichsangebot gemacht und auch das Gericht, das über ein Verkaufsverbot entscheiden soll, darüber informiert hat.

Laut dem Wall Street Journal will Samsung zwei Funktionen entfernen lassen, die anscheinend gegen Apple-Patente verstoßen. Es handelt sich dabei um die »Zoom Bounce«-Funktion, die anzeigt, wann die maximale oder minimale Zoom-Auflösung erreicht ist sowie um die Erkennung und Filterung unbeabsichtigter Eingaben durch den Nutzer.

Zu einem dritten Streitpunkt, der Touchscreens betrifft, scheint Samsung Apple eine Abfindung angeboten zu haben, zu der jedoch bisher nichts bekannt ist. Der Anwalt von Apple hat auf die Angebote von Samsung zunächst positiv reagiert, sie würden die »Unannehmlichkeiten« für Samsung verringern und Apple entgegenkommen.

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