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Apple wegen Aktienbetruges verklagt

03.07.2008 | 10:04 Uhr |

Apple soll Aktienoptionen umdatiert haben. Dadurch habe der Aktienkurs gelitten. Zwei Aktionäre verklagen Apple jetzt auf Schadensersatz.

Die beiden Aktionäre Martin Vogel und Kenneth Mahoney beschuldigen Apple, Steve Jobs und weitere Manager, Aktienbetrug begangen zu haben. Sie fordern Schadensersatz für den Wertverlust ihrer Aktien. Apple hatte im Jahr 2006 zugegeben, dass es "Unregelmäßigkeiten" bei der Vergabe von Aktienoptionen an Mitarbeiter gegeben hat. Nachdem dies bekannt wurde, bracht der Kurs der AAPL um rund 14 Prozent ein. Sieben Milliarden Dollar soll der gesamte Verlust aller Aktionäre betragen.

Bereits zuvor hatten Aktionäre auf Schadensersatz geklagt , diese Verfahren wurden jedoch vom Gericht abgewiesen. Bei Apple sollen 2006 Aktienoptionen leitender Mitarbeiter zurückdatiert worden sein. Dadurch waren die Optionen auf einen Zeitpunkt ausgestellt, an dem der Kurs der AAPL niedriger Stand. Durch diesen geringeren Wert erhöht sich der Gewinn mit der Option. Als dieser Skandal bekannt wurde, fiel der Aktienkurs.

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