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Apple weitet Research Kit aus

15.10.2015 | 15:34 Uhr |

Das Framework für medizinische Forschung Research Kit weitet Apple aus und bringt drei Apps, die Studien zu Autismus, Epilepsie und Hautkrebs unterstützen.

Apple bringt im Rahmen seines Frameworks Research Kit drei neue Apps für die medizinische Forschung. Mit diesen sollen Studeinteilnehmer mit ihren iPhones Gesundheitsdaten sammeln und Wissenschaftlern zur Auswertung überlassen können. Die drei neuen Apps unterstützen Forschungen zu Autismus, Epilepsie und Hautkrebs.

Apple hatte Research Kit vor sechs Monaten heraus gebracht, erste Apps waren für Studie zu Asthma , Diabetes und Parkinson konzipiert worden. Die Studien erfassen nicht nur von den iPhone-Sensoren gewonnenen Bewegungsdaten, sondern auch Werte, die Apps und Geräte von Drittherstellern erfassen und die etwa Blutdruck, Blutzuckerspiegel und Gewicht quantifizieren. Die Apps setzen aber auch Fragebögen ein oder vermessen die Teilnehmer mit Reaktionstests. Apple kooperiert nach eigenen Angaben mit 50 Medizinforschern , an den Studien würden sich bisher 100.000 Menschen beteiligen. Mediziner zeigen sich begeistert, wie viele Teilnehmer sie mit Research Kit für die Forschung gewinnen konnten.

Die neue App Autism & Beyond soll der Früherkennung dienen und setzt unter anderem die Kamera des iPhone ein, um Gemütszustände potentiell betroffener Kinder zu dokumentieren und auszuwerten.

Die Apple Watch kommt mit der App EpiWatch mit ins Spiel, die das John-Hopkins-Institut entwickelt hat . Die Studie will der Frage nachgehen, ob die Apple Watch mit ihren Sensoren als Frühwarnsystem für epileptische Anfälle in Frage kommt und das Eintreten von Krämpfen rechtzeitig vorhersagen kann. Melanome schließlich unterstützt die Forschung bei der Frage, ob mit der iPhone-Kamera erstellte Aufnahmen der Diagnose von Hauttumoren dienen können.

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