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Apple wendet sich gegen diskriminierendes Gesetz in Arizona

26.02.2014 | 06:40 Uhr |

Der US-Bundesstaat Arizona will ein Gesetz erlassen, dass es Geschäftsleuten mit religiösem Hintergrund erlaubt, Homosexuellen den Dienst zu verweigern.

Apple hat sich nun direkt an die republikanische Gouverneurin Jan Brewer gewandt und sie aufgefordert, ihr Veto gegen die Gesetzesvorlage einzulegen. Brewer steht zudem unter Druck von Politikern aus Washington, selbst Vertreter ihrer eigenen Partei haben sich gegen das diskriminierende Gesetz ausgesprochen, welches das Repräsentantenhaus des Staates in der letzten Woche beschlossen hat. Der Senat von Arizona, in dem es mittlerweile eine Mehrheit gegen die Vorlage gäbe, kann jedoch dem Gesetz nach Fristablauf nicht mehr widersprechen, es liegt nun an der Gouverneurin, die Unterschrift zu verweigern.

Apples Sprecherin Kristin Hueget bestätigt Apples Forderung, die Gouverneurin möge der Regelung ihre Zustimmung verweigern. Im November hatte der Mac-Hersteller bekannt gegeben, in einem Vorort der Hauptstadt Phoenix eine Fabrik für Saphirglas zu eröffnen und bis zu 2000 Arbeitsplätze zu schaffen. Nicht nur Apple erhebt seine Stimme gegen das diskriminierende Gesetz, auch der Chef der Fluglinie American Airlines Doug Parker hat sich dagegen ausgesprochen.

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