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Apple will E-Book-Watchdog loswerden

09.01.2014 | 06:39 Uhr |

Apple will den Watchdog loswerden, der im Auftrag des Gerichts das Unternehmen dabei überwacht, ob es sich an das im letzten Jahr ergangene Urteil im E-Book-Prozess hält.

Der Anwalt des Unternehmens begründet gegenüber der New Yorker Richterin Denise Cote den Antrag damit, dass der vom Gericht bestellte Aufseher Michael Bromwich sich gegenüber Apple als befangen herausgestellt habe. Konkret habe der dem Gericht im Dezember einen "völlig unangemessenen" Bericht geschickt, Bromwich habe seine Kompetenzen weit überzogen. Das Stundenhonorar von 1.100 US-Dollar verhindere zudem eine effektive Wahrnehmung der Aufgaben Bromwichs. Apple hatte sich über Bromwichs Verhalten bereits im November beschwert , in dem Bericht weist Bromwich laut der Nachrichtenagentur Reuters die Vorwürfe des Unternehmens zurück und beklagt sich, dass Apple eine vertrauensvolle Kooperation bisher verweigert habe. Apple war im Sommer 2013 der Kartellbildung schuldig gesprochen worden, im September hatte das Gericht harte Maßnahmen gegen den Anbieter verhängt . Die fünf beteiligten Verlage wollten es nicht auf einen Prozess ankommen lasse und hatten sich mit den Behörden außergerichtlich geeinigt. Apple hält sich in der Sache nach wie vor unschuldig.

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