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Apple will Halo-Effekt messen

24.11.2006 | 14:24 Uhr |

Gibt es ihn oder gibt es ihn nicht? Und wenn es ihn gibt, wie groß ist der dann? Seit der iPod zum Verkaufserfolg wurde rätseln Analysten und der Mac-Hersteller über den Halo-Effekt, der beschreibt, dass sich viele iPod-Käufer von ihrem Player inspiriert fühlen, sich als nächsten Rechner einen Mac zu kaufen

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Apple will es nun genau wissen, welche Auswirkungen ein Halo-Effekt hat, berichtet die australische Website IT Wire. Demnach ist das Marktforschungsunternehmen Advanis beauftrag, online Kunden des iTunes Store zu befragen. Vordergründig sollen die Interviews dazu dienen, den Musikdownloadservice gemäß den Wünschen seiner Nutzer zu verbessern, heißt es in der Einladungsmail. Ein großer Block des Fragenkatalogs drehe sich jedoch über die Rechner-Ausstattung der befragten. Verwenden diesen einen Mac oder einen Windows-PC, wann haben sie sich den Rechner angeschafft und welchen Computer werden sie sich wann als nächstes kaufen, wollen die Marktforscher im Auftrage Apples wissen. Die Feldzeit der Unfrage endet im Dezember, sollten die Ergebnisse auf einen Halo-Effekt schließen, der sich sogar quantifizieren lässt, dürfte Apple mit dieser Information nicht lange hinter dem Berg halten.

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