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Apple will Macbook Retina reparieren

27.02.2017 | 09:55 Uhr |

Einige Besitzer des Macbook Pro Retina klagen über fehlerhafte Bildschirme. Apple bereitet anscheinend eine Service-Aktion vor.

Update 27. Februar 2017:

Eigentlich sollte das Reparatur-Programm für Retina-Macbooks bereits im vergangenen Oktober auslaufen, doch Apple hat sich dafür entschieden, abgeblätterte Retina-Displays noch länger kostenlos austauschen. Das verlängerte Reparatur-Programm wird nicht mehr offiziell auf der Webseite aufgelistet, die Verantwortlichen bei Apple haben gegenüber Macrumors bestätigt, dass die Kunden nach wie vor im Rahmen der hauseigenen Versicherung Apple Care die Rechner zur Reparatur bringen können. Damit die Mitarbeiter an der Genius Bar wissen, worum es geht, sollen die betroffenen Nutzer einen Termin im Store vereinbaren. Auf der Genius-Seite muss man sich durch die folgenden Optionen durchklicken: Mac – Hardware Probleme – Zur Reparatur vorbeibringen. Wenn der Nutzer das Display bereits auf eigene Kosten repariert hat, kann man mit dem Apple Support verhandeln, ob sie diese Kosten zurückerstatten.

Anmerkung: Unsere Leser in den Kommentaren bestätigen das Programm ebenfalls in Deutschland. Mitunter bestehen jedoch Lieferungsengpässe für benötigte Displays.

Ursprüngliche Meldung vom 25. Oktober 2015:

Laut eines Macrumors-Berichts vom Samstag   will Apple Macbooks Pro mit Retina Display kostenlos reparieren, deren antireflektive Schicht im Betrieb Schaden genommen hat. Seit geraumer Zeit häufen sich Beschwerden der Anwender über seltsame Flecken auf dem Display. Die Rückrufaktion soll weit umfassend sein, Reparatur berechtigt sind Macbook Pro Retina bis zu drei Jahren nach ihrem Kauf (also alle bisher verkauften Modelle...) oder bis zu einem Jahr nach dem 16. Oktober 2015. Offiziell bekannt gegeben hat Apple das Service-Programm noch nicht, Macrumors bezieht sich auf interne Dokumente. Dennoch berichten ab gestern mehrere Nutzer über ihre Erfahrungen mit dem Austauschprogramm. Offenbar ist das Programm weltweit angelaufen, denn die Nutzer mit den Displayproblemen haben die eigenen Macs in den USA sowie in Asien oder Indien kostenlos zur Reparatur abgegeben.

Im Juli hatten sich bereits betroffene Anwender zusammengeschlossen und über die neue eingerichtete Website staingate.org Apple zu Maßnahmen aufgefordert. Der Austausch des Displays kostet etwa 800 Euro.

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