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Apple will Open Office voranbringen

29.07.2002 | 12:43 Uhr |

Nachdem am Himmel immer mehr Wolken aufziehen und die Beziehung von Microsoft und Apple verdunkeln, sucht nach einem bericht von Cnet der Mac-Hersteller nach Alternativen. Zusammen mit Sun möchte man in Cupertino die Open-Source-Prgrammsuite Open Office für Mac-OS X weiter entwickeln, noch in diesem Jahr soll eine erste Version fertig werden, nachdem letzte Woche die Entwicklergemeinde eine neue Developerversion fertig stellte. Gegenüber der Cnet-Seite news.com hat Suns leitender Direktor für Desktop Marketing, Tony Siress, die Zusammenarbeit der beiden Companies bestätigt und sich auf den Termin 2002 fest gelegt. Aus dem Hause Apple steht eine Bestätigung der Kooperation noch aus, Brian Cole, in Cupertino leitender Direktor des Software Produkte-Marketings verweigerte eine klare Aussage zu einer Vereinbarung mit Sun. Man habe jedoch in der Vergangenheit die OpenOffice-Entwickler "aggressiv" unterstützt, OpenOffice würde dies beweisen.
Sollten sich die Spekulationen konkretisieren, sehen Analysten Microsofts BU in Gefahr. Denn eine womöglich kostenlose Star-Office-Version für den Mac dürfte die Verkaufskurve der rund 500 Euro teueren Office-Suite aus Redmond noch flacher machen. Microsoft hatte mit 750.000 verkauften Lizenzen gerechnet, 300.000 Office-Pakete gingen bisher über den Ladentisch. Vorteile sieht Gartner-Analyst Michael Silver nicht nur für Apple, das mit Sun einen alternativen Software-Anbieter für seine Plattform bekäme, sondern auch für den Star-Office-Hersteller. Da sich Sun nicht auf eine einzige Plattform festlege, könnte die Company einen Imagezuwachs als Cross-Plattform-Anbieter erfahren. pm

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