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Apple will Strafe über 368 Millionen US-Dollar anfechten

29.04.2013 | 09:32 Uhr |

Apple will die im November von US-Regulierungsbehörden verhängte Strafe über 368 Millionen US-Dollar nicht akzeptieren und sie juristisch anfechten. Dies geht aus der Pflichteingabe 10-Q an die US-Börsenaufsicht SEC hervor.

Bei dem Streit geht es um Patente zu VoIP- und VPN-Technologien, die Virnetx hält und die Apple angeblich mit Facetime und iMessage verletzt - so hatte zumindest ein US-Gericht im November entschieden und Apple zur Zahlung der genannten Summe verurteilt. In den Bilanzen von Apple taucht die Summe jedoch nicht auf. Zur Begründung heißt es in der Eingabe: " Wir fechten das Urteil an, da wir glauben, über eine tragfähige Verteidigung zu verfügen. Rückstellungen haben wir daher nicht bilanziert. " Schon im Februar hatte Apple versucht, die Summe für den Schadensersatz reduzieren zu lassen, ohne Erfolg. Eine gerichtliche Entscheidung über eine permanente Lizenzzahlung von Apple an Virnetx steht noch aus. In einem am 24. April veröffentlichen Support-Dokument zu VPN on Demand in iOS 6.1 bezieht sich Apple ebenfalls auf den Rechtsstreit und kündigt an, das Verhalten von iOS-Geräten bei VPN on Demand nicht zu ändern.

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