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Jobs soll Palm fragwürdiges Anwerbeabkommen angeboten haben

21.08.2009 | 10:40 Uhr |

Steve Jobs soll Palm ein Abkommen angeboten haben, dass man gegenseitig keine Angestellten abwerben solle. Palm hielt dies für illegal und lehnte ab. Mit Google soll Apple womöglich ein solches Abkommen haben - das Jusizministerium ermittelt.

Palm Pre vs IPhone
Vergrößern Palm Pre vs IPhone

Apple und Google sollen ein Abkommen geschlossen haben , das den beiden Firmen verbietet, beim jeweils anderen Personal anzuwerben. Eine solche Vereinbarung wäre jedoch wahrscheinlich illegal und Wasser auf die Mühlen der Fair Trade Comission (FTC), die derzeit die engen Verbindungen von Apple und Google auf Wettbewerbswidrigkeit hin untersucht .

Wie der Wirtschaftsnachrichtendienst Bloomberg berichtet, soll Apple schon vor zwei Jahren dem Konkurrenten Palm einen ähnlichen Vorschlag unterbreitet haben. Der damalige Palm-CEO Ed Colligan lehnte jedoch strikt ab. In einer E-Mail an Jobs, die Bloomberg vorliegt, schreibt Colligan, der Vorschlag, keine Mitarbeiter des jeweils anderen ungeachtet der Wünsche der Angestellten, einzustellen, sei nicht nur falsch, sondern "wahrscheinlich illegal".

Auslöser für Jobs Vorschlag, dessen Details aus der vorliegenden Korrespondenz nicht hervorgingen, mag der Wechsel von Jon Rubinstein zu Palm gewesen sein. Rubinstein sollte ursprünglich nur bei der Entwicklung des Smartphone-Betriebssystems WebOS helfen, mittlerweile ist er CEO des Unternehmens. Appel fürchtete wohl, Rubinstein könne weitere Ingenieure von Apple abwerben und zu Palm mitnehmen.

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