2128938

Apple zahlt 4,2 Mio. USD an die US-Schulkommission

30.09.2015 | 13:34 Uhr |

In einer Schlichtung mit der US-Amerikanischen Schulbehörde in Los Angeles zahlt Apple eine Entschädigung für ein misslungenes iPad-Projekt.

Das Projekt "iPad in der Schule" an mehreren Bildungsanstalten in der Region in und um Los Angeles nähert sich seinem unrühmlichen Ende. Die Schulbehörde Los Angeles Unified School Disctrict und mehrere Firmen, darunter auch Apple haben sich auf eine vorgerichtliche Zahlung in Höhe von 6,4 Mio. US-Dollar geeinigt. Rund zwei Drittel davon – 4,2 Mio. US-Dollar – zahlt Apple an die Behörde. Für den Rest kommt Lenovo auf, allerdings als Verzicht auf eine Zahlung für die bereits gelieferten Rechner. Diese Einigung ist ein vorläufiges Ende eines groß angelegten Bildungsprojekts in Los Angeles mit einem Budget von 1,3 Mrd. US-Dollar, umgerechnet 1,15 Mrd. Euro.

In einer Pressemitteilung hat Apple am 19. Juni 2013 verkündet, einen Zuschlag von 30 Mio. US-Dollar von den kalifornischen Schulen erhalten zu haben. Als Gegenleistung hat sich das Unternehmen verpflichtet, an 47 Schulen im Schulbezirk die iPads mit der entsprechenden Software zu liefern. Ein Teil des Deals war auch die Software der Firma Pearson , die in den USA die Schulfächer und die entsprechenden Materialien in einer digitalen Form liefert. Nach Angaben von L.A.-Times haben die Lehrer und Schüler die Kurse in einer Demo-Qualität erhalten, die Software war geplagt von technischen Problemen, viele der Lehrer nutzten die elektronischen Kurse gar nicht. Aber auch die Schulkommission von Los Angeles kommt nicht ungeschoren davon: Die Bundesermittlungsbehörde FBI ermittelt nun auch in Sachen Ausschreibung und Vergabe des Projektes durch die Schulkommission.

0 Kommentare zu diesem Artikel
2128938