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Apple zahlt 53 Mio. Dollar und legt Garantie-Rechtsstreit bei

15.04.2013 | 10:17 Uhr |

Apple hat einen Rechtsstreit aufgrund von verweigerten Garantie-Leistungen beigelegt und zahlt insgesamt 53 Millionen US-Dollar an verärgerte Kunden.

Apple hat in dieser Woche eine Sammelklage mit einem Vergleich beigelegt. Stein des Anstoßes waren in älteren iPhone- und iPod-Touch-Geräten verbaute Indikatoren, die anzeigen sollten, ob Feuchtigkeit in die Geräte eingedrungen waren. Die von Apple genutzte Technik war jedoch fehlerhaft, so dass die Indikatoren auch auf das Eindringen von Feuchtigkeit hinwiesen, obwohl sie gar nicht mit Flüssigkeit in Berührung gekommen waren.

Aufgrund dessen verweigerte Apple bei zahlreichen Kunden die Reparatur ihrer Geräte im Garantie-Zeitraum, was dem Unternehmen eine Sammelklage einbrachte. Mittlerweile hat Apple Fehlfunktionen bei den Flüssigkeitsindikatoren eingeräumt und seine Garantiebestimmungen entsprechend angepasst.

Die verärgerten Kunden dürfen nun ebenfalls aufatmen. Wie heute bekannt wurde, hat Apple den Rechtsstreit beigelegt und will im Rahmen eines Vergleichs insgesamt 53 Millionen US-Dollar an all diejenigen Kunden zahlen, denen die Reparatur ihres iPhone, iPhone 3G, iPhone 3GS sowie der ersten drei iPod-Touch-Generationen nicht gewährt wurde.

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