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Apple zahlt Steve Jobs einen US-Dollar Jahresgehalt

19.11.2007 | 10:29 Uhr |

Die Eingaben der Firma Apple an die Kontrollorganisation des Wertpapierhandels in den USA (Securities and Exchange Commission, SEC) enthüllen neue Zulieferer, den Ausbau der eigenen Laden-Kette und Apples Gaben an Steve Jobs.

Laut der Offenlegung der Firmendaten gegenüber der SEC hat Steve Jobs auch in 2007 lediglich einen symbolischen Dollar von Apple erhalten, aber die Firma sucht nach weiteren Möglichkeiten, seinen extrem erfolgreichen Geschäftsführer anderweitig zu belohnen.

Die 30.000 Apple-Aktien, die Jobs nach seiner Rückkehr zu Apple in 1997 angeboten bekam, nahm dieser erst kurz vor dem Auslaufen des Angebots an. Nach einem Jahrzehnt und der Aktienaufteilung sind diese 120.000 Anteile heute über 14,6 Millionen US-Dollar wert. Damit ist Jobs mit insgesamt 5,5 Millionen. Anteilen der zweitgrößte Apple-Aktien-Besitzer und hat laut Apple nie verkauft.

Jobs persönlicher - von Apple bezahlter - Gulfstream Jet war 2007 häufiger unterwegs. 1999 hat Jobs dieses Flugzeug als Belohnung für die Geschäftsentwicklung in den ersten beiden Jahren bekommen. Die Unkosten für 2007 betrugen für Apple 776,000 US-Dollar - deutlich mehr als verglichen mit 202.000 US-Dollar in 2006, aber viel weniger als die 1,1 Mio. US-Dollar in 2005.

Interessant ist, dass Steve Jobs nicht wie andere Apple Mitarbeiter ein kostenloses iPhone erhielt (Wert 379 US-Dollar), sondern nur einen iPod (73 US-Dollar).

Apple Bilanz für das Geschäftsjahr 2007 (Okt 06 - Sep 07) kann sich sehen lassen. Über sieben Millionen Macs wurden weltweit verkauft und erhöhten Apples Kapital auf fast 12,7 Milliarden US-Dollar. Apples Einkommen verdoppelte sich von 619 Millionen auf 1,2 Milliarden US-Dollar. Die Gewinnprognosen für 2008 sehen trotz erwarteten Verkaufsanstiegen magerer aus, da die Preise für LCDs, NAND Flash Speicher und RAM wahrscheinlich steigen werden.

Apple wird auch weiterhin mehr Geld für den Ausbau der Apple-Läden ausgeben. Die Mieten sind bereits von 887 Millionen US-Dollar in 2006 aus 1,1 Milliarden US-Dollar in 2007 gestiegen. Im Schnitt sind die Läden von Apple für drei bis 15 Jahre angemietet. 400 Millionen US-Dollar werden in 2008 zusätzlich in diesen Ausbau gesteckt. Die Anzahl der Mitarbeiter – vorwiegend Verkäufer in den Apple-Läden – stieg von 17.787 auf 21.600 an.

Als neue Zulieferer sind übrigens nur Infineon und Murata (beides Kommunikations-Chip-Hersteller für das iPhone) aufgeführt. Die Firma Balda aus Deutschland, die angeblich die Touch-Bildschirme des iPod Touch fertigt, ist hingegen nicht erwähnt.

Info: AppleInsider

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