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Apples Aktien sinken: Börse fürchtet ums iPhone

25.02.2008 | 10:43 Uhr |

Die Apple-Aktie hat den niedrigsten Stand seit August letzten Jahres erreicht - obwohl die Umsätze mit Apple-Hardware weiter steigen, machen Analysten zwei Problemfelder aus: Der iPod-Markt sei gesättigt, ein Anzeichen dafür könne die letzte Preissenkung des iPod shuffle sein.

Aber auch das iPhone entwickle sich zum Sorgenkind - Toni Sacconaghi von Berstein Research, der Entdecker der iPhone-Lücke , hat ein Gespräch mit Investoren veröffentlicht, in dem die Bedeutung gehackter iPhones für Apple diskutiert wird. Das Fazit: Das iPhone könne Apple mittelfristig höhere Umsätze ermöglichen, andererseits erfülle die derzeitige Nachfrage nicht den Erwartungen. Auch die Hacks sollen ein größeres Problem sein als bisher angenommen und die Gewinnerwartungen deutlich schmälern. Wenn Apple in diesem Jahr 10 Millionen iPhones verkauft und 30 Prozent davon per Hack von der Exklusiv-Bindung befreit werden, würden Apple in den nächsten zwei Jahren geschätzte 1,1 bis 1,3 Milliarden US-Dollar Umsatz fehlen. Im Moment hält der Analyst die Zahl von zehn Millionen verkauften Mobiltelefonen im Jahr 2008 allerdings für optimistisch, vor allem wenn Apple wie bisher an Anteilen aus Gesprächsminuten bestehe, ohne die Preise des bisherigen iPhones merklich anzupassen oder neue Modelle herauszubringen.

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