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Apples Aktienskandal: Steve Jobs muss vor Bundesbehörde aussagen

21.09.2007 | 10:54 Uhr |

Der Skandal um Apples rückdatierte Aktienoptionen beschäftigt in den USA weiterhin die Behörden.

Die Bundesbörsenaufsichtsbehörde (Securities and Exchange Commission, SEC) hat jetzt im Rahmen ihrer Ermittlungen Apple-CEO Steve Jobs höchstpersönlich vorgeladen , um über die Affaire auszusagen. Die SEC ermittelt seit dem 24. April gegen Apples frühere Firmenanwältin Nancy Heinen, die für die Rückdatierung verantwortlich sein soll. Auch gegen den ehemaligen Finanzchef Fred Anderson lief ein Zivilverfahren, das Anderson mit einer Rückzahlung über 3,5 Millionen Dollar plus 150.000 Dollar Strafe allerdings außergerichtlich beilegte - allerdings betonte, nichts Falsches getan zu haben. Apple hat bisher betont, dass Jobs selbst von den Vorgängen wusste, sich allerdings nicht über ihre Bedeutung und die rechtliche Bewertung bewusst war. Anderson bestreitet dies. Gegen das Unternehmen aus Cupertino ermittelt die SEC derweil nicht, da Apple sich bei der Zusammenarbeit als äußerst kooperativ erwiesen habe.

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