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Cook über iPhone, iPad und Apple TV

15.02.2012 | 07:33 Uhr |

Auf der Konferenz von Goldman Sachs hat sich Apple-CEO Tim Cook auch zum aktuellen Geschäft geäußert

Apple Exec Tim Cook
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Unter dem Gelächter de Publikums nannte Tim Cook die Verkaufszahl von 37 Millionen iPhones im ersten Quartal für "bescheiden", konkretisierte aber, dass Apple bei den Smartphones einen Anteil von 27 Prozent halte und im gesamten Markt "nur" neun Prozent. Es sei also noch Raum für Wachstum, die gesamte Industrie sei "atemberaubend". Das iPhone habe Apple zudem dabei geholfen, bei mehr Leuten bekannt zu werden und mit Kunden in Kontakt zu treten, die für Apple zuvor kein Auge hatten.

Das iPad mache trotz der zunehmenden Konkurrenz keine Sorge, der Preis sei nicht der wichtigste Aspekt. Wer eines der billigen Tablets erstehe, freue sich zwar an der Kasse, zu Hause sei die Freude meist schnell verflogen. Der Kannibalisierungseffekt des iPad auf den Mac sei auch nicht so groß, wobei Apple lieber sich selbst auffresse als das einen anderen zuzugestehen. "Wir halten keines unserer Teams auf, wenn sie das absolut größte Produkt entwickeln, das unsere Verkäufe in anderen bereichen behindern könnte."

Das Apple TV bleibe trotz der zuletzt anständigen Verkaufszahlen ein "Hobby", Cook erklärte die Sprachregelung mit den Erwartungen der Aktionäre. Diesen wolle man damit klar machen, dass die Größe des Marktes nicht vergleichbar mit Apples anderen Geschäftsfeldern sei. Man glaube aber nach wie vor daran, aus diesem Markt etwas herausholen zu können. Das Wort Dividende nahm Cook nicht in den Mund und relativierte die auf 97,6 Milliarden US-Dollar bilanzierten Barreserven. Tatsächlich habe man Milliarden in die Zuliefererkette gesteckt und weitere Milliarden für die Übernahme von Firmen und Patenten investiert. Die Barreserven - kurzfistig flüssig hätte Apple laut seiner letzten Bilanz nur knapp über zehn Milliarden US-Dollar - seien aber Gegenstand "aktiver Diskussionen" darüber, wie man sie zum Wohl der Aktionäre einsetzen könne.

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