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Apple patentiert zusätzliche Funktionen für Siri

31.01.2012 | 18:28 Uhr |

Siri feierte seine Premiere zusammen mit dem iPhone 4S. Im Oktober zeigte Phil Schiller zum ersten Mal den intelligenten Assistenten und beteuerte, dass die Anwendung erst im Beta-Stadium sei.

Das Beta-Stadium für Siri bedeutet, dass die Software durchaus lernfähig ist und je mehr Nutzer sie gebrauchen, desto präziser wird die Spracherkennung und Ausführen der Befehle. Zudem hatte Apple auch versprochen, neue Sprachen für Siri integrieren.

Vor wenigen Tagen hat die US-Patentbehörde ( US Patent & Trademark Office (USPTO) ) Apple ein neues Patent gewährt, das einige neue und interessante Funktionen für den virtuellen Assistenten (Siri) beschreibt.

Im Wesentlichen geht es um einen neuen Modus der Nutzer-Interaktion mit der Anwendung, wobei das Programm komplett ohne graphische Oberfläche auskommt. Der aktuelle Stand der Dinge ist, dass Nutzer und Siri in einem sogenannten Multi-Modus kommunizieren, sprich die Spracherkennung funktioniert parallel mit den Touchdisplay-Eingaben oder Tippen, die Ausgabe von relevanten Informationen (Wetter, Aktienkurse,…) erfolgt durch graphische Oberfläche mit erklärenden Siri-Kommentaren ("Ich habe für dich fünf griechische Restaurants in der Nähe gefunden"). Das neue Apple-Patent weist auf mögliche Weiterentwicklung des intelligenten Assistenten, so dass der Nutzer mit Siri ohne zusätliche Toucheingaben (Hands-Free-Modus) kommuniziert. Dies bedeutet vor allem, dass Siri die verfügbaren Informationen für mündliche Ausgabe konvertieren muss. Damit dies geschehen kann, müssen die betroffenen Anwendungen austauschbare grafische und natürlichsprachliche Oberfläche besitzen.

Ein interessantes Detail im Patent weist auf die mögliche Freigabe von Siri an externe App-Entwickler: "Das System kann man mit weiteren Plattformen erweitern, wie zum Beispiel Geräte-APIs, Internet, E-Mail oder Ähnliches oder beliebige Kombination daraus". Zur Zeit ist Siri nur für native Apple Apps verfügbar. Es ist aber durchaus möglich, dass die Apps von Drittherstellern die Sprachsteuerung in der Zukunft nutzen.

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