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Apples TV-Werbung oder: "Wie heißt denn bloß der Song?"

14.02.2008 | 14:55 Uhr |

Wer es als Künstler in einen Apple-Spot schafft, darf sich über Erfolg nicht wundern Ob's der iPod ist, das iPhone oder ein neuer Mac - Apples Werbung kommt beim Kunden an.

So gut, dass nicht wenige TV-Zuschauer sich von der Glotze lösen und im Netz auf die Recherche gehen, von welchem Künstler denn der Song stammt, mit dem die Werbeagentur den Clip hinterlegt hat. Meist sind es weniger bekannte Künstler, aber wem die Ehre zuteil wird, für Apple musizieren zu dürfen, springt in seiner Karriere gleich mehrere Stufen nach oben, analysiert Seeking Alpha . Der Wirtschaftsdienst hat Suchabfragen ausgewertet, die belegen, dass die überwiegende Anzahl der Suchenden auf der Suche nach näheren Informationen zur Musik des Werbespots sind. Mehr noch: Der Song " 1234" zum iPod nano-Clip von Feist führte beim Kampagnenstart zu einem Ansturm auf das Musikvideo und den Clip bei YouTube und zog noch mehr Besucher auf die entsprechende Apple-Seite mit den Werbe-Clips. Für den Künstler wie für Apple ist das eine Win-win-Situation, stellt Seeking Alpha fest: Apple bringt die werberelevante Botschaft unter das Volk, löst ein gesteigertes Interesse an Musik aus und kann das sogar im iTunes Store befriedigen. Und die kanadische Künstlerin Leslie Feist konnte sich in diesem Jahr über vier Grammy-Nominierungen freuen. Für Yael Naïm beginnt das Wunder gerade: Ihr Song New Soul steht im deutschen iTunes Store auf Chartposition 3 und verdankt diesen Erfolg dem neuen Macbook Air.

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