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Apples Technik der Zukunft: Alte Chipsätze - kein Blu-Ray

21.08.2008 | 11:14 Uhr |

Wie das IT-Portal Golem berichtet, verbreiten sich auf Intels Entwicklerforum IDF Gerüchte, dass Apple bei Intel-Chipsätzen bleiben wird. Allerdings soll das Unternehmen die kommende Generation ignorieren.

Auf der IDF machen Gerüchte die Runde, dass Apple die kommende Generation der Intelchipsätze (Montevina) nicht verwenden wird. Dies ist nicht neu, das Blog Apple Insider vermutete dies schon länger. Allerdings gibt es jetzt Hinweise auf Apples mögliche Strategie. Unter den Teilnehmern der Konferenz heißt es laut Golem, dass Apple wohl weder zu Nvidia-Chipsätzen wechseln wird, noch eine eigene Lösung entwickelt. Stattdessen heißt es, Apple werde bei Intel-Produkten bleiben.

So könnte Apple bei den aktuellen Santa-Rosa-Chipsätzen bleiben. Die neuen Modelle seien Apple zu teuer - bei gleichzeitig zu geringem Nutzen, zitiert Golem . Die Steigerung der Geschwindigkeit der neuen CPU sei nicht ausreichend. Montevina-Chips haben einen Frontside-Bus von 1.066 MHz, bei Santa Rosa ist es 800 MHz. Apple hat jedoch heute schon übertaktete Santa-Rosa-Logicboards im Einsatz: Der aktuelle iMac nutzt ebenfalls 1.066 MHz mit der Santa-Rosa-Architektur. Aus dieser Sicht sind die Gerüchte plausibel.

Bitter könnte die mögliche Entscheidung Apples für Heimkino-Fans sein. Die wichtigste Neuerung von Montevina ist die Unterstützung von Blu-Ray-Wiedergabe. Dies würde damit für Apple-Nutzer wegfallen Einzige Ausnahme könnte das Macbook Pro sein, das laut der Gerüchte auf der IDF mit Nvidia-Grafik Blu-Ray-tauglich werden soll.

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