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Studie: Macs machen fast die Hälfte aller Umsätze im Desktop-Segment

26.11.2009 | 10:30 Uhr |

Apple macht in den USA beinahe so viel Umsatz wie alle anderen PC-Hersteller zusammen. Dies liegt an Apples Preispolitik. Aus dem Preiskampf der PC-Konkurrenz hält Apple sich heraus.

Aufmacher Apple Bilanz
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Die neuen iMacs haben Apple anscheinend neuen Schub im Desktop-Segment verliehen, berichtet Beta News . Die Marktforscher der NPD Group kommen in einer Studie jedenfalls zum Schluss, dass fast jeder zweite in den USA in Retail-Stores für Desktop-Rechner ausgegebene Dollar an Apple geht. iMac , Mac Mini und Mac Pro machten im Oktober zusammen 47,7 Prozent des Umsatzes aus. Bei der letzten Stichprobe im April lag Apples Anteil bei 45 Prozent, vor einem Jahr bei gerade einmal 33 Prozent.

Im Notebook-Bereich hingegen hat Apple gegenüber dem Vorjahr leicht verloren, der Anteil ging von 38 auf 34 Prozent zurück. Im April war er bei 30 Prozent gelegen. Relativiert werden die Zahlen jedoch durch die Tatsache, dass Apple im Schnitt für einen Desktop-Computer 2,7 mal so viel verlangt wie die Konkurrenz, die ihre Kisten mit Windows ausstattet. Der durchschnittliche Preis für einen Desktop-Mac habe 1,338 US-Dollar betragen, eine typische Windows-Maschine sei für 491 US-Dollar zu haben gewesen.

Sowohl Apple als auch die Windows-Konkurrenz hatten im Vergleich zum Vorjahr die Preise aus Gründen der Rezession ein wenig gesenkt. Auch für Notebooks verlangt Apple im Durchschnitt deutlich mehr als die Konkurrenz, 1.410 gegenüber 519 US-Dollar.

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