916983

Apples Update-Knaller am Dienstag

18.11.2003 | 17:35 Uhr |

Überraschungs-Dienstage haben bei den Kollegen in Cupertino schon Tradition. Heute verwöhnen uns die Kalifornier mit einem noch breiteren iMac und einem noch schnelleren G5 der Mittelklasse sowie kostenlosen Updates für Apples eigene Videosoftware.

Mit dem neuen G5 Dual-Prozessor mit 1,8 GHz reagiert Apple nach eigenen Angaben auf die Wünsche seiner Kunden und bietet ab sofort seine beiden Topmodelle als Dual-Power Macs an. Der 64-Bit Desktop-Prozessor hat zwei unabhängige Front-Side-Systeme mit 900 MHz und ist mit 512 MB Arbeitsspeicher bestückt. Apple liefert den Dual-Mac mit einer GeForce FX 5200 Ultra-64 und einer 160 GB Serial ATA Festplatte aus, auch ein 4-fach Super Drive ist im Unfang dabei. Fire Wire 800 und 400 sowie USB 2.0 sind Standart-Peripherie, Airport Extreme und Bluetooth hingegen optional. Apple verlangt für den neune Dual-Rechner 2.667 Euro. Der 1,8 GHz Mac mit Single-CPU wird dafür nicht mehr angeboten. Das Einsteiger-G5-Modell mit 1,6 GHz wird im Zuge der Neuvorstellung günstiger und kostet nun bei Apple 1,971 Euro.

Auch einen neuen iMac mit 20 Zoll Display stellt Apple vor. Der "All-in-One"-Computer bietet mit seinem großen Flachbildschirm und einer Auflösung von 1680 x 1050 Pixel nun doppelt soviel Bildschirmfläche wie der 15 Zoll iMac. Ein 1,25 GHz G4-Prozessor, zwei Fire Wire 400-Anschlüsse und drei USB 2.0-Schnitstellen sind beim neuen iMac Standard. Im 20 Zoll iMac verbaut Apple die GeForce FX 5200 Ultra von Nvidia mit 64 MB DDR Videospeicher. Ein 4-fach Super Drive zum Brennen von DVDs, 256 MB Arbeitsspeicher und eine 80 GB Ultra ATA/100 Festplatte runden den neuen iMac ab. Im Apple Store kostet der für Buetooth und Airport Extreme vorbereitete Super-iMac 2.499 Euro.

Apple optimiert Final Cut Pro, DVD Studio Pro und Shake

Apple veröffentlicht neue Versionen von Final Cut Pro 4, Shake 3 und DVD Studio Pro 2. Die für Panther optimierte Software schöpft laut Apple das Potential des G5 voll aus. Final Cut Pro 4.1 ermöglicht nun auf dem Power Mac G5 Dual mit 2 GHz und Xserve RAID das gleichzeitige Abspielen von bis zu sieben unkomprimierten SD-Video-Streams mit Echtzeiteffekten. Durch das Update sind zudem fünf gleichzeitige DV-Video-Streams im Safe-Mode möglich.

DVD Studio Pro 2.0.2 mit dem Compressor 1.1 Update bietet einen erheblichen Leistungssprung für Projekte aus Final Cut Pro, die nach MPEG-2 kodiert werden. Kodierungsaufträge laufen verspricht Apple mit der neune Version auf einem G5-Rechner um bis zu 55 Prozent schneller als auf einem Power Mac G4. Das Rendering mit Shake 3.0.1 wird laut Apple durch das Update auf einem Power Mac G5 um bis zu 45 Prozent schneller als auf einem G4 und die Image Engine kann große Datenmengen schneller und in höherer Qualität verarbeiten. Alle Anwender von Final Cut Pro, DVD Studio Pro und Shake können die Updates kostenlos auf der Internetseite von Apple herunterladen.

Info: Apple Deutschland , Tel.: (nur D) 0800 2 00 01 36

0 Kommentare zu diesem Artikel
916983