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Apples iBook-Geschäft mit Maine droht zu platzen

12.07.2002 | 12:15 Uhr |

München/Macwelt - Abgeordnete des US-Bundesstaates Maine prüfen nach einer Meldung von Associated Press derzeit, ob man aus dem Kaufvertrag mit Apple wieder aussteigen könne. Stolz hatte der Mac-Hersteller Anfang des Jahres verkündet, dass der "Pine-Tree-State" tausende von iBooks für die Schüler und Lehrer seiner siebten und achten Klassen geordert habe. Der Abgeordnete Phil Cressey ist der Meinung, dass nicht jedermann im Staate hinter dem Programm stehe und der nordöstlichste Bundesstaat sich derzeit unter einer Finanzkrise leide, die die ?berprüfung derartiger Ausgaben notwendig mache. Der Gouvernor Angus King, treibende Kraft hinter dem Projekt, hat unter dem zunehmenden Druck des Parlaments bereits seine Bereitschaft signalisiert, das Gesamtvolumen von 25 Millionen Dollar auf 15 Millionen Dollar einzuschränken. Der Generalstaatsanwalt von Maine soll jetzt prüfen, wie man den Kaufvertrag abwandeln könne. In einem Pilotprojekt sind bereits 2.000 iBooks in den Schulen von Maine in Gebrauch, weitere 16.000 will Apple diesen Sommer nach Neuengland liefern. pm

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