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Apples iTunes-Zugeständnisse reichen Norwegen nicht aus

03.08.2006 | 15:20 Uhr

Die Verbraucherschützer in Norwegen sind weiterhin der Ansicht, Apple verstoße mit seinem iTunes Music Store gegen Vertrags- und Urheberrecht.

Sie hatten gemeinsam mit ihren Pendants in Dänemark und Schweden im Juni erklärt, Apple verstoße gegen skandinavisches Recht und man werde versuchen, eine einstweilige Verfügung gegen die Online-Musikläden zu erwirken. Stein des Anstoßes ist die Tatsache, dass sich im Music Store erworbene Titel ausschließlich auf Apples iPod-Playern abspielen lassen.

Apple erwiderte darauf am Dienstag, die Vorwürfe seien "ungerechtfertigt", weil Käufer die Musik auf CD brennen und dann beliebig verwenden könnten. iTunes habe außerdem die Verträge überarbeitet, in die Kunden in Skandinavien beim Kauf von Musik einwilligten.

"Das ist nicht gut genug", kommentierte Bente Oeverli von der norwegischen Verbraucheragentur. Es sehe aber "danach aus, dass wir uns in einigen Punkten einigen können". Björn Smith von der schwedischen Verbrauchergesellschaft ergänzte, Apple habe in "einigen Punkten nachgegeben, aber nicht allen" von den drei Ländern beanstandeten. (tc)

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