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Sounds and Silence: Apples musikalische Werbespots

14.10.2011 | 09:41 Uhr |

Vor gut zehn Jahren veränderte Apple mit iTunes, dem iPod und dem iTunes Store die Welt der Musik - Der Industrie präsentierte der Mac-Hersteller ein tragfähiges Geschäftsmodell für das digitale Zeitalter. Musik spielt seither immer eine tragende Rolle in Apples Werbespots - einige Tracks wurden gar zu unerwarteten Hits.

Werbung für iPod U2
Vergrößern Werbung für iPod U2

In den Achtziger Jahren musste Apple Inc. sich noch mit der Beatles-Plattenfirma Apple Corp. wegen der Namensgleichheit darauf einigen, nichts in das Musikgeschäft einzugreifen. Mit dem vor zehn Jahren vorgestellten iPod ging Apple aber auf wieder auf Konfrontationskurs, erst Jahre später einigten sich Apple und Apple endgültig, seit November 2010 ist auch endlich das Gesamtwerk der Beatles im iTunes Store zu haben. "Musik geht immer" war das Credo von Steve Jobs beim ersten Gerät seiner zweiten Apple-Ära, das kein Mac war. Die derzeit populären PDAs sah Jobs bereits als überholt an, als Palm noch der Liebling des Marktes war. Der iPod änderte aber nicht nur die Art und Weise, wie die Leute Musik konsumieren, der Musikindustrie gab das Gerät aber auch endlich die Antwort auf die Frage nach dem Überleben im digitalen Zeitalter.

Nicht von ungefähr setzt Apple seit der Zeit stark auf musikalische Untermalung in seinen Werbespots - Geräte wie iPod, iPhone und iPad lassen sich so auch am besten erklären. Mashable hat die wichtigsten Spots aus den letzten zehn Jahren zusammengetragen, die wir hier erklären:

iPod 2011: Jeff Goldblum geht ab

Den Anfang macht der Schauspieler Jeff Goldblum, anfangs der zweiten Jobs-Ära ein von Apple gern gebuchtes Testimonial ("No beige", "There’s no step 3!"). Zu Propellerheads Song "Take California" geht Goldblum ab wie nach ihm nur noch die Silhouetten vor buntem Hintergrund. Der Soundtrack spiegelt die Wahrnehmung des Darstellers, der den Titel zunächst über die Lautsprecher des Macbook hört und anschließend über die Kopfhörer des iPod. Apple erklärt das Prinzip der "1000 Songs in der Tasche" mit denkbar einfachen Mitteln.

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